Bildergalerie

Gemeindeleben besteht nicht nur aus Gottesdiensten, Kreisen und Gruppen...

Hier in unserer Bildergalerie finden Sie Bilder und Berichte als Rückblick und Erinnerung an unsere letzten Veranstaltungen:

 

 Klavierabend mit Julie Lowe (8.10.2017): Unter dem Thema „Lebensreisen“ kombinierte die kanadische Pianistin die klassische Musik von Brahms, Bach, Mendelssohn, Debussy und van Beethoven mit den menschlichen Hintergründen der Künstler und schaffte somit einen besonderen Zugang zu den Kompositionen.

 

Verabschiedung Katrin Stief (30.7.2017): Beim Gottesdienst zur Spessart-Festwoche wurde Katrin Stief für über 20-jährige Mitarbeit im Posaunenchor geehrt. Dekan Till Roth bedankte sich für das treue Mitwirken und den Einsatz für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft im Posaunenchor. Katrin Stief spielte seit mehr als 20 Jahre Zugposaune und beendete mit dem Gottesdienst im Festzelt ihren Bläserdienst.

 

 "Auf den Spuren Martin Luthers" (17.-21.7.2017): Eine Woche lang machte sich 36 evangelische und katholische Christen unter der Leitung von Stadtpfarrer Sven Johannsen und Dekan Till Roth auf Spurensuche an Lebensorten Martin Luthers: Eisenach, Erfurt, Eisleben, Wittenberg und Coburg. Informationen und Kultur gehörten genauso zum Gedanken wie tägliche Meditationen zu Glaube, Gnade, Schrift und Christus. Drei ökumenische Gottesdienste in Erfurt, Eisleben und Wittenberg bildeten die Höhepunkte der gemeinsamen Fahrt.

 „Solus Christus - sola fide - sola gratia - sola scriptura“ - in der Zeit nach den Reformatoren haben sich die vier „soli“ als Grundgedanken der Reformation herausgebildet, die aber heute auch von Katholischen Christen weitgehend mitvollzogen werden können. In ihren täglichen Meditationen nahmen Dekan Roth und Pfarrer Johannsen diese Impulse auf und zeigten ihre Bedeutung für das christliche Leben heute auf. Zugleich machten sie auch deutlich, welche Fragen noch im Gespräch der Konfessionen offen bleiben: Wenn Christus alleiniger Mittler  beim Vater ist, welche Bedeutung haben dann die Heiligen und v.a. Maria? In welchem Verhältnis stehen Schrift und Tradition zueinander? Wie sind Gnade und christliches Leben aufeinander bezogen? Zugleich betonten beide Geistliche immer wieder das Gemeinsame und Verbindende zwischen den Konfessionen, das besonders in den ökumenischen Gottesdiensten an wichtigen Orten deutlich wurde: In der Predigerkirche in Erfurt, in der der Mystiker Meister Eckhart lange Jahre als Prior des Dominikanerkonventes gewirkt hat, stand die mystische Dimension des Christseins im Mittelpunkt: Sich Gott überlassen, ist das Allerbeste“, so rät es der große Denker und Prediger Eckhart. In der St. Petri- und Paulikirche in Eisleben, der Kirche, in der Martin Luther getauft wurde, stellten die beiden Geistlichen die Erneuerung der eigenen Taufe in den Mittelpunkt. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Johannsen an das Wort des Heiligen Augustinus „Christianus mihi nomen, catholicus cognomen“ und betonte, dass Menschen in der Taufe sich für das Christwerden entscheiden, aber in der jeweiligen Kirche eine geistliche Heimat finden sollen, um im Glauben an Jesus Christus wachsen zu können. In der Stadtkirche Wittenberg, in der Martin Luther viele Jahrzehnte predigte, erinnerten sich die Lohrer an das Anliegen der Reformatoren. Dekan Roth betonte in seiner Predigt, dass Luther keine neue Kirche wollte, sondern eine Reform der Missstände. Die Anliegen Luthers machen ihn heute nicht mehr zum Grund der Spaltung, sondern zu einem gemeinsamen Zeugen des Evangeliums. Viele geschichtliche Zusammenhänge stellten die Ausstellungen auf der Wartburg, im Augustinerkloster Erfurt und auf der Veste Coburg, so die Führungen an den Wirkungsorten Luthers in Eisleben und Wittenberg her. Auch das Miterleben neuen klösterlichen Lebens in der Zisterzienserinnen-Abtei Helfta vor den Toren der Geburtsstadt Luthers erinnerte an die christlichen Wurzeln und an die aktuelle Situation in dieser Region, in der gerade noch 14% der Bevölkerung sich zum christlichen Glauben bekennen. Kulturelle Höhepunkte waren die drei Orgelkonzerte, die Kantor Alfons Meusert in der Predigerkirche in Erfurt, in der Klosterkirche in Helfta und in der Moritzkirche in Coburg gab. Virtuos brachte er v.a. Werke Johann Sebastian Bachs zu Gehör, unter ihnen auch allgemein bekannte „Hits“ wie die Toccata et Fuga in d-minor, aber auch große Orgelwerke wie die Passacaglia in c-moll. Die Musik schuf Momente der Einkehr, in der das Gehörte bedacht und wichtige Frage des Christseins im gemeinsamen Zeugnis noch einmal aufkommen konnten. Fünf Tage auf den Spuren des großen Reformators, die gerade auch für viele konfessionsverbindende Ehepaare wichtige Erfahrungen boten, haben im Jahr des 500. Gedenkens an den Beginn der Reformation die Kirchengemeinden in Lohr noch stärker zusammengeführt.

    

 

 "Reformation im Fluss" (20./21.5.2017): Die Aktion der unterfränkischen Dekanat umfasste viele Veranstaltungen für Jung und Alt auf dem großen Personenschiff FRANCONIA, das an vier Wochenenden von Volkach bis Aschaffenburg fuhr. Zum Dekanatskindertag kamen rund 130 Kinder. Unter dem Motto „Fröhlich, frech und frei wie Martin Luther“ bot das Team aus Kirchengemeinden und Dekanatsjugend viele Aktionen sowie Geschichten zum Leben Martin Luthers.

 

 

Am Abend des 20. Mai wurde die FRANCONIA zum „Jesusboat“. Für 275 Gäste auf dem Schiff hatte das Team aus den CVJMs der Region ein buntes Programm vorbereitet. Höhepunkt war der Auftritt von Judy Bailey mit ihrer Band.

 

 

Zum Festgottesdienst während der Fahrt von Lohr nach Marktheidenfeld am Sonntag, 21. Mai kamen 400 Besucher. Der Gospelchor der Kirchengemeinde Lohr trat frisch und sangeskräftig auf. Regionalbischöfin Gisela Bornoswki verband in ihrer Predigt die Grundeinsichten der Reformation mit alltäglichen Erfahrungen, die für das Lebensgefühl heutiger Menschen das Leben unter Druck setzen und unfrei machen.

 

 

Zum Abschluss des Wochenendes „Reformation im Fluss“ im Dekanatsbezirk Lohr wurde eine ökumenische Andacht in St. Laurentius in Marktheidenfeld gefeiert, die von der Katholischen Kantorei und den Posaunenchören der evangelischen Kirchengemeinde Marktheidenfeld und Remlingen ausgestaltet wurde.

 

 

 

 

Dienstagstreff (9.5.2017): Ruth Zaiser hat kraftvolle Kräuter mitgebracht und erläutert ihre Wirkung. Gemeinsam werden verschiedene Kräutertees etc. hergestellt.

 

Seit 2016 wird an der Auferstehungskirche konitnuierlich mit bescheidenen Mitteln und in ehrenamtlicher Leistung ein Bibelgarten aufgebaut.

 

 

2016: Der Kirchenvorstand hat beschlossen, bei Gemeindeveranstaltungen nur noch fair gehandelten Kaffee und Tee auszuschenken. Die Kirchengemeinde leistet damit einen Beitrag zur Auszeichnung Lohrs als Fair-Trade-Stadt.

 

  

Der Taizé-Raum wurde 2015 eingerichtet. Er dient als ständiger Andachtsraum. Im Rahmen der 11-Uhr-Kirche findet hier monatlich eine Taizé-Andacht statt.

 

Alle zwei Jahre feiern wir ein Gemeindefest rund um die Kirche und das Ulmerhaus. Eine gute Gelegenheit, um die Gemeinde und die Gemeindemitglieder kennenzulernen.